Kamerun - Projekt

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Die früher fruchtbaren Böden in Kamerun wurden in den vergangenen Jahrzehnten abgeholzt, für Brennholz und um Platz für Weideflächen zu schaffen. Das Ergebnis hiervon sah man erst viele Jahre später: ausgetrocknete Böden, eine deutlich geringere Vegetation und das bei einer generellen Wasserknappheit. Die Auswirkungen auf die Natur haben sich unmittelbar und negativ auf die Lebensbedingungen der Menschen ausgewirkt. Das Cameroon Coffee Project hat sich zum Ziel gesetzt, dies zu ändern. Wir freuen uns, Teil dieses Projekts zu sein und dieses unterstützen zu können.

Ziel des Projekts ist es, Farmer zu motivieren, mehr und mehr Kaffee anzubauen. Einerseits auf Flächen, die derzeit unbebaut sind, andererseits auf Flächen, auf denen Eukalyptusbäume stehen. Eukalyptus ist sehr wasserintensiv, der Anbau von Kaffee führt daher zu einer besseren Verteilung der knappen Ressource Wasser. Der Anbau von Kaffee auf bisher unbebauten Flächen führt schrittweise zu einer Revitalisierung der Böden und einem Schutz vor Austrocknung.

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Alle Kaffees werden auf mineralreichen Böden angebaut, der Cameroon Vulcanic Line. Die Anbauhöhe liegt bei 1500 bis 1800 Metern. Das sind gute Voraussetzungen für die Produktion hochwertiger Rohkaffees. Die Kaffeekirschen, die die ideale Reife erreicht haben, werden per Hand gepflückt und dann direkt vor Ort weiterverarbeitet. Nicht alle Schritte sind optimal, teilweise fehlt Wissen, teilweise die Infrastruktur. Gemeinsam arbeiten wir daran, dies schrittweise aufzubauen.

Neben den unmittelbaren Effekten durch den Erwerb der Rohkaffees der Kleinstbauern, geht ein Teil der Erlöse in Infrastrukturprojekte vor Ort. Schrittweise erreichen wir so kleine Verbesserungen und können einen Beitrag dazu leisten, die Region zu entwickeln.

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